Ein paar gesammelte Tips

Alle sind natürlich ohne Gewähr.

Kunstblut

 Man nehme Rote Beete Saft (ja genau das super mies färbende "das geht nie mehr raus Zeug". Das gibt's in jeder Drogerie) und koche ihn auf. Gebe dann Stärke hinzu um das ganze anzudicken. Durch die Stärke wird der Farbstoff der roten Beete gleichzeitig gebunden und das Blut läßt sich nun selbst kalt auswaschen. Man läßt das ganze abkühlen, FERTIG.

Das Blut sieht echter aus als das gekaufte, man kann es je nach bedarf sehr dick- bis sehr dünnflüssig machen, es sind keine Chemikalien drin, man kann es also trinken, und es kostet fast nichts (etwa 2,00 DM/Liter).

Wer das Zeug in den Mund nehmen möchte, sollte aber vieleicht eher Kirsch- oder Johannisbeerensaft nehmen, denn Rote Beete schmeckt nich so doll, (find ich) sieht aber vieeeeel echter aus.

B. Schönfeld schrieb uns zu dem Rezept:
Bezüglich des Aussehens hab ich mal Grafschafter Rübensirup dabeigemischt. Das Schwarz/Braun des Sirups gibt dem Rotebeetesaft den meiner Meinung nach benötigten Braunton und die Suppe er hält noch einen blutartige Konsistenz und wir richtig klebrig. Allerdings hab ich für 500ml Saft 250g Sirup benötigt. Das Rauswaschen hat bei mir nicht ganz geklappt, es ist ein Schleier erhaltengeblieben und auf dem Arm hinterlässt es eine deutlich rote Spur, auch wenn man ihn mit Wasser abgewaschen hat. Vieleicht hab ich den Saft auch nicht lange genug kochen lassen.

Mit freundlichen Grüßen,
B. Schönfeld

Weitere Tipps zum Thema Kunstblut findet ihr im Movie-College
 
 

Kettenhemden; was man beim Kauf beachten sollte.

1. Material:

Geöltes oder Unbehandeltes Eisen setzt meist schon nach dem ersten male Rost an, das hat zwar auch was Ambientiges aber die Klamotten die du drunter oder drüber trägst wirst du nie wieder sauber bekommen.
Brüniertes Eisen hält den Rost ca 3 bis 10 mal Tragen ab aber dann fangen die auch an.
Verzinktes Eisen hält den Rost recht lange ab aber irgendwann ist der Zink an einigen Stellen abgeschlagen, bis dahin schwärzt der Zink nur etwas die Kleidung was du aber auch nur begrenzt durch eine Chemische Reinigung wieder herausbekommst. Vorsicht ist geboten weil es beim Tragen auf der Haut zu einer Zink Allergie kommen kann.
Kupfer schwärzt ebenfalls und bildet bei längerem nicht-tragen Grünspan der sich aber bei der nächsten Schlacht selbst lösen sollte. Auch hier ist die Gefahr von Allergischen Reaktionen gegeben. Das Material ist so weich das ich nur verlötete oder verschweißte Geflechte empfehle wenn man nicht nach dem ersten kleineren Kampf die Allerländische Stahlmotte erleben und halb im Freien stehen möchte.
Für Messing gilt zumeist das selbe wie Kupfer, allerdings ist das Material hart genug um bei ausreichender Ringstärke nicht verlötet werden zu müssen.

Empfehlen würde ich die, allerdings nur bei wenigen Händlern zu erhaltenden, Edelstahl Hemden. Das Material rostet nicht sondern schwärzt nur, egal wie lange man sie liegen läßt; sie sind sehr hart wodurch "Laufmaschen" nur sehr selten vorkommen; und ich habe bisher noch von keinen Allergischen Reaktionen gehört.
 

2. Ringmaße:

Eine höhere Materialdicke des einzelnen Rings erhöht die Stabilität des Geflechts wodurch es zu weniger "Laufmaschen" kommt, aber die benötigte Stärke um derartiges zu verhindern variiert mit dem verwendeten Material.
Eine höhere dicke als das Stabilitätsminimum ist....hmmm...Luxus und treibt nur das Gewicht, Aussehen und Preis in die Höhe.
Tip: Nehme einen einzelnen Ring in die Finger, wenn du ihn verbogen bekommst ? kauf es nicht !

Was die Innendurchmesser und Stricktechniken angeht so verändern diese natürlich auch die Stabilität, Reellen Schutz und Gewicht des Geflechts ist aber meines erachten nach mehr eine Sache der Optik und des eigenen Kraftpotentials.
 

3. Verarbeitung:

Generell: Achte darauf das die Ringe möglichst Glatt geschlossen sind, ganz klappt das zwar selten aber wenn zu viele Ringe zu groß aufklaffen kann dir das Klamotten und Haut zerschürfen und zerreißen, abgesehen davon das es Ansatzpunkte für "Laufmaschen" sind.
Verlötete oder verschweißte Geflechte sind natürlich fester, es gibt nahezu keine Kratzer und die Haare verhacken sich nur selten. Allerdings sind sie nur äußerst selten zu finden und ihr Preis liegt oft beim doppelten eines "offenen" Geflechts.
Strickrichtung: Eine 4in1 kann so gestrickt sein das sich ihre Ringe in Waagerechter oder Senkrechter Richtung zusammen schieben können. Die Waagerechte Strickung hat den Vorteil das sich die Kette immer glatt an den Körper anlegt und die Tragebelastung an den Schultern dadurch weniger wird. Es gibt aber einige Personen die das anliegen der Kette nicht mögen und bei manchen Bewegungen kann dies ja sogar hinderlich sein. Diese tragen dann meist eine Senkrechte Strickung die aber den Nachteil hat das sich bei nicht Paßgenauigheit am Torso Falten legen können.
Konvektionsgröße: Bei Kettenhemden gibt es zwar eigentlich keine da sich bei Waagerechter Strickung das Hemd ja anlegt, aber trotzdem sollte man darauf achten für welchen Körperbau es gearbeitet wurde. Das sich ein Hüftlanges Hemd an jemand anderen in ein Knielanges verwandelt mag noch im Bereich des machbaren liegen, aber wenn eine Wagerechte Strickung anfängt sich in Falten zu legen ist das Hemd für diese Person eindeutig zu groß und wird sie mehr behindern als schützen.
...Ich mußte auch einmal einen Freund aus einem Kettenhemd herausschneiden, wir hatten es ihm zwar angezogen bekommen aber herunter bekamen wir es nicht mehr... wir hatten einfach dessen maximale Weite überschätzt...
Strickart: eine Sechs-in-Eins ist natürlich bezüglich der Stabilität der absolute Hammer - auch flexible Platte genannt - aber auch eine sogenannte Sarazenen Strickung (große Ringe die untereinander mit kleineren Ringen verbunden werden) ist nicht übel und z.B. für einen Scout eher anzuraten. Wie gesagt ist dies eher eine Frage des Geschmacks und der eigenen Kraft.

Zu erwähnen sind noch die Metzger und Taucher Ketten. Aus sehr dünnem Edelstahl gefertigt und einzeln verschweißt sind diese nahezu unkaputtbar, versauen einem nicht die Klamotten und es gibt keine Allergischen Reaktionen.... aber im LARP sind sie nur als Elfen- oder Mitriel- Kettenhemden zu gebrauchen und einige Veranstalter lassen sie garnicht zu.

Schlußwort:
Las dich nicht von irgendwelchen Leuten bezüglich "nicht authentisch" ins Boxhorn jagen, es hat im Mittelalter mehr und unterschiedlichere Strickarten gegeben als einige zugeben oder wahrhaben wollen. (Und erst recht nicht wenn man Fantasy spielt )

Münzen beschaffen

Die "Mittelländische Münze" wurde seinerzeit vom Verein Agsham aus Köln als erste Professionelle Stempelmünze der Deutschen Larp Szene hergestellt. Diese Münze gibt es nicht mehr, da die Druckplatten verschollen sind.

Für die verbreitete "Bienchen und Blümchen"-Währung gibt es mittlerweile eine Hompage: conclamo.de. Andere Münzenhersteller sind z.B. unter larp-world.de oder uww.de zu finden.

Die Nebellegenden-Münzen sind von reu.de, die Taeria-Münzen vom Marketender.

Du befindest dich auf den Seiten der LARP-Kampagne Mittellande.
Hier unten kannst du schnell wählen zwischen:
Startseite •  Start ohne Frames •  Was ist ...? •  Länder •  Karte •  Bibliothek
Services •  Intern •  Interaktiv •  sonstiges •  Kontakt •  Suche

Diese Seite wurde geändert am 17.06.2001.