Tortuga

Alle hier enthaltenen Informationen sind ausschließlich für den Gebrauch von tortugiesischen Charakteren, als Outtimeinformation für andere Spieler und Orgas und das Spiel um Tortuga bestimmt und sollten auch nur so benutzt werden!

In- und Outtime sind BITTE stets zu trennen! Danke.

Geographische Lage

Die Insel Tortuga ist eine der vielen kleinen im Mare Caribicum gelegenen
Inseln, welche nur durch höchste nautische und kartographische Geschicke zu finden ist. Da die Insel nur 100 Quadratkilometer groß ist und es im westlichen Meer dutzende kleiner Inseln gibt, ist es für Seefahrer oft nicht leicht Tortuga zu finden. Zumal Tortuga nur auf sehr wenigen Seekarten überhaupt vermerkt ist. Seine Lage im großen Meer, dem großen westlichen Kontinent vorgelagert, macht es für Schmuggler, Piraten und sonstiges Gesindel zu Wasser zu einem interessanten Anlaufpunkt. Um es zu finden, benötigt man eine gute Seekarte des Mare Caribicums (Diese sind aber Mangelware und meistens nur bei einheimischen Kapitänen zu finden) und auch hier gibt es nur zwei Wege. Das eine ist die Südroute über Maracaibo, die andere und kürzere geht durch das Pentagona del Bamada, das Bamada Fünfeck. Ein gefährliches Gewässer, in dem schon das eine oder andere Schiff auf mysteriöse Art und Weise verschwand. Selbst mit einer Karte kann es nur durch ein geheimes nautisches Instrument, welches man auf die Karte anlegt, durchquert werden.

Handel und Verkehr

Das auf Tortuga der Handel mit Waren aus aller Herren Länder seit einigen Jahrzehnten aufblüht, ist sicherlich jedem (eingeweihten) Menschen bekannt. Angefangen von Gewürzen, Waffen, edlen Stoffen, natürlich Geld bis hin zu schönen Frauen und gebrauchten Schiffen, kann man auf der Insel gegen genügend Dublonen natürlich fast alles erwerben was das Herz eines Seemannes jeglicher Gesinnung begehrt. So ziemlich jedes Schiff mit obskurer oder halb legaler Besatzung hat in seinem Dasein bestimmt schon einmal Kurs auf Tortuga genommen. Da in der Seefahrerwelt allgemein bekannt ist, dass man hier alle Arten von Beute Handelsware umsetzen kann, dürfte dies mit einer der Gründe sein. Alle Sorten von Währungen sind akzeptiert, aber natürlich ist die Golddublone DIE Münze schlechthin. Auch ist dieses kleine Eiland der ideale Platz um Unterschlupf oder Schutz vor seinen Häschern zu finden. Die schwere Zugänglichkeit macht es für nicht Eingeweihte fast zu einer Qual, Tortuga aus den vielen kleinen hunderten von Inseln die richtige anzusteuern.

Die Insel

Von den Steilklippen an der Nordküste her sollte man Tortuga nicht unbedingt anlaufen und diese als Ankerplatz wählen. Die großen Felsriffe, die Klippen selber und die tosende Brandung machen es einem Schiff, ob groß oder klein, unmöglich hier zu landen. Sie erstrecken sich über das gesamte nördliche Gebiet der Insel. Oben auf den Klippen führt ein Pfad entlang, welcher wenn man ihn begeht einen Rundweg um die Insel aufweist. Auf der nördlichsten und höchsten Klippe befindet sich die alte Arena, welche vom ersten tortugiesischen Gouverneur Henry Flynn erbaut wurde. In ihr finden bisweilen noch Gladiatorenkämpfe statt (natürlich auf Tortuga-Art) oder das eine oder andere "Kampfschauspiel". Außer der großen Nordklippe ist die komplette nördliche Insel Dschungelgebiet. In diesem Dschungel finden sich alle Arten der Fauna und Flora eines tropischen Regenwaldes. Vom Pavian über Mambas bis zum Papagei entdeckt man hier auch Lianen, Palmen und tropische Blumen durch welche der eine oder andere Moskito seine Bahn zieht. Aufpassen sollte man aber vor drei ganz besonders gefährlichen Spezies: Löwe, Tiger und Panther. Natürlich fragt man sich nun, was diese Tiere auf so einer kleinen Insel verloren haben, und die Lösung ist ganz einfach. In den Anfangstagen der Arena waren Spiele mit den importierten Tieren recht üblich. Als dies nachließ und die Arena nach und nach verkam, entließ irgendjemand diese prachtvollen Tiere in die Freiheit.... Westlich der Insel vorgelagert befinden sich drei kleinere Inseln. Die Größte hiervon wird von den Einheimischen "EI Arenal" genannt. Sie ist nicht sehr hoch und ist überwiegend von einem Palmendschungel besiedelt. Auf den kleineren beiden Inseln (die größere von beiden heißt 1.Miranda") ist überwiegend nur Buschwerk oder Felsen anzufinden. Die Uferbeschaffenheit ist klippenähnlich und man merkt, dass die Insel nach Süden hin langsam abfällt. Hier wächst hauptsächlich Buschwerk und Dschungel und auf einem etwas freieren Stück darin steht die alte Fischerhütte. Sie wird nicht mehr genutzt, höchstens als Versteck für Irgendwas vor Irgendwem. Erst kürzlich haben Abenteurer und Piraten hier das legendäre Grab des alten Henry Flynn entdeckt, auf der Suche nach dessen sagenumwobenen Schatz, der, so viel man hörte, auch irgendwo auf der Insel geborgen worden sei. Der östliche Teil Tortugas gleicht in den meisten Dingen dem der westlichen. Auch hier befinden sich ein paar kleinere vorgelagerte Inseln, vier an der Zahl. Die nördlichste heißt Takka Tukka Land, ein einheimischer Begriff, dessen Bedeutung aber im Laufe der Zeit in Vergessenheit geriet. Darunter liegt die ein wenig kleinere Insel La Cucaracha. Auf ihr befinden sich nicht wie auf EI Arenal oder Takka Tukka Land Palmendschungel, sondern lediglich Gebüsche und Felsen. Nach einer weiteren riffartigen kleinen Insel, kommt man schließlich auf die südlichste der Vorinseln, Chiquita, nach dem einheimischen Begriff für Banane, da sie von der Grundform einer solchen gleicht. Im Südwesten der Hauptinsel befinden sich Obsthaine in welchen alle Sorten tropischer Citrusfrüchte reifen. Auf einem kleinen Klippenvorsprung steht hier auch der alte Leuchtturm, welcher in früheren Zeiten wie z. T. auch heute noch Strandräubern treue Dienste tut. Wer geglaubt hat, dass dieser den sicheren Weg in den Hafen leiten soll, der soll sich alleine mal die Entfernung von Leuchtturm zum Hafen anschauen. In den vielen Klippen an der Ostseite der Insel befinden sich die Schmugglerhöhlen. Ein weit verzweigtes Höhlensystem, in denen Schmuggler Lager errichtet haben und wo sich allerlei Gesindel herumtreibt. Ein dortiger Besuch könnte für den Besucher eine echte Gefahr werden. Die Schmugglerhöhlen sind nur mit kleinen Ruderbooten zu erreichen, da sie zwischen den Klippen Tortugas und den Vorinseln liegen. In der Mitte der Insel befinden sich ein paar gras und buschbewachsene Hügel auf deren Höchstem das Weiße Haus steht. Dieser Palast ist die Regentenwohnung des Gouverneurs von Tortuga. Es wurde vor ca. einhundert Jahren von einem ehemaligen Gouverneur erbaut, welcher da s laute Stadtleben Port Henrys überdrüssig war. Dieses Gebäude heißt "Weißes Haus", da es seit seiner Erbauung, dem einheimischem Stil entsprechend, aus weißem Korallenstein gebaut wurde. Geht man die Hügel Richtung Süden herunter, kommt man auf die einzige Ansiedlung Tortugas, die Stadt Port Henry. In einer Bucht westlich der Stadt liegt der äußere Hafen, ein von Strand umgebenes Naturhafenbecken.

Die Karte von Tortuga

Die Stadt Port Henry

Benannt nach dem Gründer der Insel, Henry Flynn, ist Port Henry eine lebhafte Stadt mit ca. 2.000 ständigen Einwohnern. Henry Flynn war ein Meuterer, der auf Tortuga ausgesetzt wurde und hier vor 300 Jahren eine eigene Piratensiedlung gründete. In der Stadt gibt es eine Vielzahl verschiedener Rassen und Berufsstände. Den größten Anteil hierbei bilden Menschen, aber auch Elfen, Orks und sogar Trolle sind hier vertreten. Die Bevölkerung Tortugas besteht zum Großteil aus Piraten, Freibeutern, entlaufenen Sträflingen, Söldnern, Geächteten und sonst noch alles was irgendwo auf der schwarzen Liste steht. Ein idealer Ort für alle, die das Leben in Monarchie und Feudalsystem satt haben. Neben ansässigen Handwerkern wie Schmieden, Sattlern und anderen Krämern, wird das Bild Port Henrys durch diverse Freudenhäuser und Tavernen geprägt. Die bekanntesten Spelunken sind das "Golden Hind" und das "Blackhand Inn". Tortuga hat auch eine Vielzahl an kulinarischen, z. T. selbsterzeugten, Leckereien darzubieten. Da wären zum Beispiel der gefürchtete tortugiesische Schädelpunsch, der echte Tortuga Portwein, der Rum, Sangria, Pina Colada und andere Köstlichkeiten. Auch seien nicht die kostbaren Perlen des Mare Caribicums zu vergessen.

Das System

Die Organisation auf Tortuga ist einfach und für jeden leicht verständlich. Der vom Vorgänger ernannte oder von den Bewohnern ausgewählte Gouverneur "wacht" in Tortuga über Recht und Ordnung. Recht heißt hier Faustrecht und Ordnung heißt Unordnung. Jedes Schiff das von Kaperfahrt zurückkehrt und seine Beute auf Tortuga umsetzen will, zahlt dem Gouverneur einen anteiligen Beitrag und kann im Gegenzug auf der Insel fast alles tun und lassen was er will. Gouverneur Molk wird bewacht durch seine Leibgarde, die roten Korsaren. Ihr Hauptmann ist Rochefort Salazar, welcher kürzlich zum Sonnengeneral befördert wurde. Eigentlich kann sich hier jeder ansiedeln, doch sei als Hinweis gesagt, dass er dafür beim Gouverneur nicht gerade in Ungnade gefallen sein sollte.

Die Macht ....

liegt eigentlich in den Händen der Ratsversammlung. Diese setzt sich zusammen aus den mächtigsten und wichtigsten Personen auf Tortuga. Da wären zum einen die "Dons" was ungefähr dem Status eines Mafiapaten entspricht und zum anderen die wichtigsten Kapitäne. Diese Riege von Verschworenen Freibeutern ist es, die Tortuga eigentlich regiert und leitet. Denn wahre Macht wird nicht gewährt, sondern ergriffen! Der Gouverneur ist in Wirklichkeit nur eine Marionette, die selbst bei Verlust seinerselbst keinerlei Schwächung der inneren Ordnung zu folge hat. Ein paar der wichtigsten Personen seien hier aufgeführt: Don Kalim v. Sassenberg-Moracz, Commodore Giavanti de la Vega, Don Diego della Santiago da Salamanca y da Sylva, Capitano Rodriguez Blood,Thorfinn Rjall Schlitzer, u.a.

Das Klima

Kennen Sie "Center Parcs" ? Mehr brauchen wir wohl nicht zu sagen. Außer: Es gibt drei Dinge, die Sie auf Tortuga niemals antreffen werden: Eisbären, Pinguine und Regenschirme.

Kultur

Nunja, ähm... mmh äääh... ... also ehrlich gesagt, da fällt uns auf Anhieb zum Thema kultureller Beitrag nicht sehr viel ein, außer vielleicht die sechs ungeschriebenen Gesetze Tortugas und ein paar einheimische Sitten die da wären:

1. Wer sich benimmt, fliegt raus
2. Der Gouverneur hat immer Recht
3. Wenn der Gouverneur nicht Recht hat, tritt Regel zwei in Kraft
4. Wer <Zensiert> will, muss freundlich sein!
5. Die Indianer waren auch zuerst da (und siehe was aus ihnen geworden ist)!
6. Nicht jeder der freundlich ist, will auch <Zensiert> !

Unter einheimischen Sitten wäre u. a. aufzuführen, dass auf Tortuga prinzipiell mit der linken Hand getrunken wird. Wer mit rechts trinkt, muss, egal was er in der Hand hat, auf Ex austrinken. Des Weiteren sagt man hierzulande beim niesen nicht "Gesundheit", sondern "Verreck Natürlich gibt es auf Tortuga> auch einen Nationalfeiertag. Dieser heißt "Osiyoyopetlhekkihekkipateng" was soviel heißt wie "Tag der großen Schildkröte". Es ist ein altes einheimisches Wort und es wird immer dann drei Tage gefeiert, wenn die jungen Schildkröten, die es auf Tortuga zu Hauff gibt, aus ihren Eiern schlüpfen und ins Meer wandern. Sollten Sie irgendwann einen Tortugiesen rülpsen hören, dann denken Sie nicht gleich er sei ein Schwein, vielleicht hat er nur mit einem alten einheimischen Dialekt noch einen Rum beim Wirt bestellt. Und Lebenswichtig: Niemals nicht, auf gar keinen Fall, überhaupt nie ein Tabakstäbchen an der Kerze anzünden. Dies könnte für die ausführende Person zu erheblichen gesundheitsschädlichen Auswirkungen seitens der mitanwesenden Personen führen, da dieser dann den tortugiesischen Dreikampf miterleben darf Dieser sieht wie folgt aus: Zusammenschlagen, Steinigen und Haischwimmen mit Steinen an den Füßen. Die einzige Möglichkeit einem solchem Fiasko zu entgehen, ist, nachdem man sich so schändlich den Tobak entzündet hat, noch schnell "Vinland verrecke!" zu sagen. Nach einem alten Glauben beschwichtigt dies den Klabautermann und er holt sich dafür einen Vinländer. Woher diese Sitte stammt, darüber darf man nur spekulieren... Außerdem sollten sie, wenn sie Ihren fertig gerauchten Tobak in einem versenkbaren Aschenbecher beseitigen, mit einer Hand an der Schläfe salutieren. Falls nicht, wundern sie sich auf keinen Fall, wenn daraufhin die Nase nicht mehr zu Ihren schönsten Körperteilen gehört.

Das Gesicht nach außen

Wie man weiß, ist es dem Ruf und der Gesundheit äußerst schädlich, sich Pirat zu nennen und eben von einem solchem verkommenen Eiland als seine Heimat zu reden. Daher hat der Rat beschlossen, dass Tortuga etwas für seinen Ruf gegenüber nicht Eingeweihten tun muss, bzw. Man muss dafür sorgen, erst gar keinen schlechten Ruf zu kriegen. Aus eben diesem Grunde erhielt unsere schöne Insel einen offizielleren Namen als Freistaat Tortuga. Und der heißt:

" Königlich Caribisches Solarinsulat Freistaat Tortuga"

und regiert wird es natürlich auch standesgemäß, und zwar von: "Seiner Excellenz, der königlich caribischen Hoheit Gouverneur Molk", genannt "der Sonnenkönig" (oder auch einfach nur: "Hey, Gov ! Was geht?"). Natürlich gibt es auch einen Hofstaat, welcher natürlich aus den Ratsmitgliedern besteht. Die Dons wurden einfach zu Fürsten' irgendwelcher Felsklumpen im Meer oder Dünen am Strand gemacht, Kapitäne sind jetzt Grafen irgendeiner Hafenkneipe oder Barone vom Puff….. so einfach geht das! Denn "Capitano Conte Guiseppe di Mare Verde" klingt auf 'ner Hofhaltung ja wohl besser als "Kapitän Sepp aufm grünen Meer"...

Anhang

Die kleine Karibikinsel Tortuga basiert auf der echten Piratenhochburg des 16. und 17. Jahrhunderts, genannt Tortuga die Schildkröteninsel. Um das Leben auf Tortuga zu beschreiben, braucht man sich nur einschlägige Piratenfilme anzuschauen. Die dort gezeigten Zustände treffen im Allgemeinen auf das Leben in Port Henry zu. Alle bekannten Klischees der Piratenwelt wird man auf Tortuga anfinden. Tortuga zu bespielen heißt, Spaß, Ambiente und Partys in den Vordergrund zu stellen.

Die Karte von Tortuga