Das Freie Fürstentum Drakara


Das Land
Das Fürstentum setzt sich aus dem Fürstentum und zwei Grafschaften, welche dem Fürsten unterstehen, zusammen. Es ist kein sehr großes Land, mit 150 km Breite u. 100 km Länge. Es wurde bisher von den anliegenden Staaten als uninteressant eingestuft. Denn ein Flecken, der aus Wald, Sumpf und einigen Bergen besteht, ist nicht unbedingt eine Bereicherung. Zumal es schwer nach außen zu verteidigen ist, da natürliche Hindernisse fast völlig fehlen. Die Bevölkerung hingegen liebt diesen traurigen, kleinen Haufen Dreck, wie es abfällig von Durchreisenden bezeichnet wurde. Die ehemalige Grafschaft Acrival, unter Führung der neuen Freifrau Kiara liegt im Nord-Westen, die Grafschaft Garut im Südwesten ist seit den jüngsten Geschehnissen Verweißt.

Die Staatsform
Seit gut sechs Jahrhunderten herrscht hier die Vasallenschaft. Der Fürst ist der oberster Herrscher des Landes, auch wenn er sich den geltenden Gesetzen beugen muss. Ihm folgten die Grafen, welche zur Zeit selbst keine Vasallen haben. Aufgrund der Unruhen, die seit über einem Jahr herrschen, wurde die Ritterschaft fast völlig ausgelöscht. Doch hoffen alle, diesen Umstand in der nächsten Zeit zu beheben. Die Weltliche Macht wird also im Moment nur vom Fürsten ausgeübt.

Die Religion
Es gibt keine einheitliche Staatsreligion, da es wohl niemals gelingen wird, die Bevölkerung zu einer Gottheit zu bekehren. In den letzten Jahrhunderten versuchten dies einige Missionare, welche allerdings meist schon nach wenigen Monaten verzweifelten, da die Bevölkerung zu ziemlich allem betet, was ihnen helfen könnte. Einzig der Glauben an die bekannten Dunklen Gottheiten wurde bei Strafen verboten, obwohl man davon ausgehen kann, dass es auch hier einige Fehlgeleitete Einwohner gibt.

Rassen und Völker
Es existiert ein Orkstamm um die Schamanin Asa , welche zwar eigene Ziele verfolgt, sich jedoch auch von Menschen unterstützen lässt, wenn sie sich ihr unterwerfen.
Der größte Teil der Bevölkerung besteht aus Menschen. Der Fürsten und seine Vasalen sind ihre Führer. Des weiteren kommt es vor, dass Einheimischen und Durchreisenden einige Drow begegnen. die nicht wirklich als ein Problem gelten sollten, entweder sie verhalten sich friedlich oder es gibt keinen Zeugen für ihre Taten. Doch ihre Ziele sollen hier nicht genauer offenbart werden, da sie Plotrelevant sind. (Nekro 4)
Die wenigen Zwerge und Elfen nehmen in ihrer Zahl eher ab. So blieben etwa 16 Zwerge, die sich nicht von der kleinen Goldmiene in Acrival trennen können.
Die letzten verbliebenen Elfen schlossen sich den Acrivalern an, um mit ihnen durch die Lande zu ziehen, um nicht ständig Untote ertragen zu müssen.

Die Geschichte
Vor etwas mehr als 600 Jahren wurde das Land von seinem damaligen Fürsten als freies Fürstentum Proklamiert. Zu jenem Zeitpunkt befanden sich hier nicht mehr als einige Dörfer. Er kümmerte sich um eine Organisation, des Landes so wie es heute noch besteht. Und schuf die ersten Gesetze. Da es für die Umliegenden großen Staaten als solches uninteressant ist, gab es seit der Landesgründung keine Kriege nach außen, auch wenn das Land durch mehrere Kriege im inneren immer wieder geschwächt wurde. Denn sobald es sich von einen Unheil erholen konnte, kam der nächste Schicksalsschlag. Die beiden Schlimmsten geschahen vor 3 Jahrhunderten, als die Grafen fanden, es sei an der Zeit, dass der Fürst abtritt. Dieser jedoch weigerte sich vehement und konnte die Grafen mit hartem Durchgreifen (Er ließ sie töten) davon überzeugen, dass er doch der bessere Herrscher war. Doch hatten die Grafen zu jenem Zeitpunkt eine Vampir zu ihrem Verbündeten gemacht, welcher im Nachhinein noch für Verheerungen sorgte. Ei9ne Seuche die kurz darauf einsetzte, raffte mehr als zwei drittel der damaligen Bevölkerung dahin. Der zweite große Schicksalsschlag, wirft nun seit über einem Jahr seinen Schatten über das Land. Nachdem es einigen Durchreisenden gelang, einen Grafen zu töten, da dieser als Nekromant enttarnt wurde, kämpft die Bevölkerung um ihr Leben. Denn Seine Mutter eine Lich, überzieht das Land seit jenen Tagen mit Horden von Untoten und hat zu diesem Zeitpunkt den Südlichen Teil des Landes in ihrem Besitz.

Die Magie
Die Magie wird in einem Land ohne Akademie in der ersten Linie von Druiden und sogenannten Kräuterweibern ausgeübt. Da die Geschichte zeigte, was eine Akademie hervorbringt, schloss man eben jene sofort. Sollten Magier bei der Ausübung schwarzmagischer Sprüche (Landesregelung in den Gesetzen verankert) und Rituale gesehen und gefasst werden, wird man sie mit der ganzen Härte des Gesetzes Strafen. Ein anderes Problem Magischer Natur liegt in einer Eigenart des Landes (von Spielern verursacht siehe Out time Infos). Niemand weiß warum, doch trotz eines eklatanten Mangels an Leben, lässt sich der todgeglaubte Teil der Bevölkerung nur widerwillig dazu überreden in der Erde zu bleiben. So geschah es schon oft, dass man am Morgen einen Freund oder ein Familienmitglied sterben sah, nur um die gleiche Person am Abend als Wiedergänger anzutreffen. Trotz vieler Bemühungen von Fähigen Magier gelang es bisher noch nie dieses Phänomen zu beseitigen. Vielleicht liegt auch darin einer der Gründe, warum niemand wirklich einen Krieg auf diesem Lande führe will.

Politische Beziehungen
Politische Beziehungen bestehen im Moment zu den Reichen Bretonien, in welches ein Botschafter (Darius studiert des weiteren an der Mondschwingengilde) entsandt wurde, Braganza Rabenstein und Vinland. Doch wird sich Drakara aus politischen Zwisten zum größten Teil heraushalten und nicht öffentlich agieren.

Innenpolitik
Wiederherstellen und Erhalt des Landesfriedens; Unterstützung des Import / Export, um ein weiteres Überleben des Landes zu sichern.

Außenpolitik
Sicherung der bestehenden Beziehungen.

Steuern
Neben der normalen Kopfsteuer(dem Zehnt) werden kaum Abgaben gefordert und die eigentlichen Frondienste sind auf ein Minimum beschränkt, da sich durch die Gesetzgebung eine Vielzahl an billigen Arbeitskräften im Lande befindet. Im Kriegsfall wird aus der männlichen Bevölkerung eine Miliz aufgebaut, der sich keiner entziehen kann.

Zölle
Die Höhe der Zölle für die Ein- und Ausfuhr ist von der jeweiligen Ware abhängig. Wobei der Einfuhrzoll für benötigte Waren als sehr gering zu betrachten ist.

Wirtschaft
Das Land kann sich nicht selbst versorgen, und ist deshalb auf den Handel mit Umliegenden Ländern angewiesen. Zumal sich die Rohstoffe auf Eisen, Holz, Stein und Gold beschränken. Die Goldmiene jedoch wirft nicht genug ab, um damit alle benötigten Waren zu erstehen.
Die somit geprägte Wirtschaft, beschränkt sich zum Großteil auf Handel und Landwirtschaft. Die wenigen Manufakturen, reichen gerade aus, um die Bedürfnisse der Bevölkerung zu erfüllen. Da Eine Stahlherstellung mit Holzkohle sehr schwer ist, hat Stahl selbstverständlich einen dementsprechenden Preis.
Der Import wird vorwiegend von Holz, Marmor (aus den hiesigen Steinbrüchen), Kräutern und Agrarprodukten geprägt.

Lage
Drakara sollte am besten in die Pufferzone zwischen den Dunklen Landen und Rabenstein eingefügt werden, dabei aber nur eine Grenze mit Rabenstein haben. Wie ihr selbst aus der Karte seht, ist es nicht groß genug, um den gesamten Platz auszufühlen.

Gesetze
Die oberste Gerichtsbarkeit obliegt dem Fürst. Der Adel hat das Recht auf dem ihm gegebenen Land Recht zu sprechen, wobei jeder auf einen Rechtsspruch durch den Fürsten bestehen kann.

Militär:
Drakara besitzt kein stehendes Heer. Am ehesten kann man den Söldnerhaufen der Acrivaler als solchen bezeichnen. Obwohl im Bedarfsfall, eine kleine Streitmacht (nennen wir sie zusammengewürfelter Haufen) aus den Einwohnern des Landes gestellt werden kann. Da jedoch ein Großteil der Bevölkerung sich des Nachts in ihren Hütten verschließt, braucht man nur auf die Nacht zu warten, um eventuellen Angreifern aus dem Weg zu gehen. (Betrifft hauptsächlich die Nordgrenze) Ansonsten hat Drakara zwei sehr starke Nachbarn, die sich wohl angegriffen fühlen dürften, da jeder die Beziehung zwischen Rabenstein und den Dunklen Landen kennt. Dazu kommt der Umstand, dass keine Seite einen Krieg auf ihrem Land will.

Kampagnen:
Nekrophobia (abgeschlossen)
Siebenbürgen (aktuell)


Nekrophobia, Ulrich Woldt, Gersdorfstr. 28, 12105 Berlin, , orga[bei]drakara.de, www.drakara.de

Bei Mailadressen müssen die [bei] durch @ ersetzt werden.


Kurzdaten:

Kurzbeschreibung: Wir spielen Mittelalter/Fantasy mit slawischen Hintergrund
Einsteiger gewünscht?: Wir freuen uns über Einsteiger, bitte nehmt vorher Kontakt mit der Orga auf, damit wir Details zum Land besprechen können.
Hauptspielgegend: Man findet uns in der Regel im Norden und Osten von Deutschland.
Kriegszugsgruppe: B   

Eine kleine Bitte: Wer auf einem CON einen Charakter aus diesem Land spielen möchte, sollte vorher die Kontaktperson darüber informieren. Denn diese haben meistens noch mehr Informationen über das Land - und es wäre doch schade, wenn man einen Ritter darüber aufklären müßte, daß in seinem Heimatland nur Schafe und Elfen, aber keine Menschen leben.



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Diese Seite wurde geändert am 20.10.09.