Markgrafschaft Braganca
Lage/Nachbarländer :
Portucalia, Galicien, Iberiol
Klima : gemäßigt
wichtige Städte/Plätze/Gegenden :
Braganca, Castellum rubrum,
Hilarion
Regierungsform :
Monarchie, (Regent ist ein Gremium)
Herrschername(n) :
Sir Simon de St.Pol, Sir Roger de Chautellion, Don
Sisnando da Istria
Zeitrechnung (in-time), Epoche (out-time) :
Mittellande / Hochgotik
bis Frührenaissance
Rechtssystem (z.B. Inquisition, besondere Regelungen) :
Eigenes Gesetzbuch,
im Bedarfsfall Cautio Criminalis Carolina, Klerikale Organisationen dürfen
keine weltliche Macht darstellen.
Bevölkerungsstruktur (Rassen, Bevölkerungsanteil) :
siehe
Text
Besonderheiten, Sonstiges (z.B.: Einreisebeschränkungen) :
zur
Zeit sind Portucalier nicht gern gesehen
Diplomatische Beziehungen (z.B. Kriege, Allianzen) :
Kalter Krieg mit
Portucalia, Gute Beziehungen zu Iberiol
Regelwerk :
Dragonsys
Magie:
Magie funktioniert generell wie überall, allerdings ist bekannt,
entropische Magier metamagisch einen störenden Einfluß auf die
Ritualmagie anderer Magier ausüben.
Wie viele Leute (10, 20, 100 ?) bespielen das Reich, ?
20-30
Outtime
Bespielt von der Gruppe Braganca, SL für Regelfragen ist nach
Loslösung (im gegenseitigem Einvernehmen) aus der Portland-Kampanie
die Kastilien-SL. Der Gruppe gehören im Moment ca.20 Spieler an, von
denen etwa 10 wappentragend sind , und 5-6 Assoziierte mit Wohnsitz in Braganca
stellen. Veranstaltet wurde bisher ein Beta-con, ein regulärer Con ist
für das Jahr 2002 geplant.
Allgemein
Die Markgrafschaft Braganca liegt nordöstlich von Portland und
westlich vom Kastilischen Staatsverbund. Im Norden liegt Galicien. (Kontakt
mit dieser Gruppe kam bisher leider nicht zustande, es stellt sich die Frage,
ob existent). (Skizze in der Anlage)
Das Klima schwankt von gemäßigt warmen Ebenen bis zu kühler
Berglandschaft. Auf Grund der nördlichen Bergkette ist das Wetter in
Frühjahr und Herbst wechselhaft, so kann es z.B. zu plötzlichen
Kälteeinbrüchen zum Frühjahr und Herbst her kommen. Die Sommer
sind durchgehend warm und sonnig, die Winter sind entweder recht
gemäßigt (und naß) , oder sehr kalt.
Politik
Rechtlich ist da Land aufgeteilt in 3 Grafschaften: Civoya (Regierungssitz
ist die Befestigte Metropole Braganca), Herrera (Regierungssitz ist die
Befestigte Stadt Hilarion) und Falfi (Regierungssitz: Festung und Stadt
Grolion.
Die 3 Grafen zusammen bilden einen Regierungsrat, der dem Lande vorsteht.
Magie
Eine weitere starke Kraft im Lande ist das entropische Kolleg, eine
Magierakademie, die sich mit der Magie des Zufalls und der Entropie
beschäftigt. (Nicht Chaosmagie !). Dekan ist bekanntermaßen ein
grauer Drache...
Wird derzeit nicht sehr intensiv bespielt.
Religion
Braganca ist ein agnostischer Staat, der aufgrund leidvoller historischer
Erfahrungen mit der portucalischen Staatskirche, diesen Zustand energisch
aufrechterhält. Während die Religionen und ihre Ausübung jedermann
freigestellt ist (im Rahmen der üblichen Einschränkungen), werden
klerikale Organisationen oder Kirchen staatlich beschränkt um zu verhindern,
daß sie zu einem weltlichen Machtfaktor werden.
Militär
Ungeachtet eigener Kräfte konnte sich Braganca durch reichliche
Silbervorkommen sich bis jetzt auch durch entsprechend motivierte Söldner
behaupten, von dehnen einige Einheiten de facto zur braganconischen Armee
gezählt werden können.. Eine entsprechend gut ausgebildetes und
ausgestattetes Herr bildet gleichzeitig Ordnungsmacht. Die erst kürzlich
Zugereisten Gnome stellen ihrerseits einen Teil entsprechend ausgebildeter
Spezialisten, vor allem Späher und Schanzingenieure.
Das Entropische Kolleg stellt gerne zu Krisenzeiten eine
Kampfmagierabteilung zusammen, die meisten Entropisten haben zumindest eine
grundlegende Kampfausbildung.
Handel
Haupthandelsgüter sind: Holz, Getreide, ferner Wein, Kork und Kohle
Aufgrund des "Abkühlens" der Beziehungen mit Portland ist der Handel
den Rio Duoro (zur portucalischen Hafenstadt Portoa) hinunter, sowie der
über die alte Reichsstraße nach Süden (nach Mira da Duoro)
führende Karawanenverkehr bis auf leichte Schmuggeltätigkeit weitgehend
zum Erliegen gekommen. Da Braganca für Portland das "Tor nach Nordosten"
darstellte, werden die Handelswege nach Kastilien jetzt dafür um so
emsiger genutzt.
Das "Braganconische Silberstück" eigener Prägung hat eine
gewisse lokale Berühmtheit erlangt.
Kulturhintergrund
Das Land wurde erschaffen als Anlehnung an einen portugiesischen Kulturkreis
mit hochmittelalterlichen Einflüssen. Man hält sich an die
Mittelländ´sche Standardzeitrechnung.
Da allerdings ein größerer Teil der SC-Charaktere nicht im
Land selbst geboren wurde, stellt sich das Alltagsleben häufig als ein
Sammelsurium verschiedener Kulturen dar. Braganca ist einer weitergehenden
Kulturformung aufgeschlossen.
Rassenverteilung: 82% Menschen, 6% Gnome, 5% Zwerge, 3% Elfen, 2% Sonstige:
Kender, Sa´Uren u.s.w.
Jüngste Geschichte
Da Braganca unter den Einfällen der Sa´Uren in Portland nie
zu leiden hatte (kein Kunststück, wenn man am äußersten Nordende
Portucalias liegt), kannte man einen zufriedenen Wohlstand wahren. Diese
privilegierte geographische Stellung befähigte Braganca im portucalischen
Staat eine politische Ausnahmestellung zu erringen und sich jahrhundertelang
in einer Sonderrolle zu behaupten.
Aus unbekannten Gründen versuchte die portucalische Krone vor 2
Jahren dieses stabile Verhältnis zu kippen.
Der Streit eskalierte bis sich Bewaffnete auf beiden Seiten gegenüber
standen.
Letztendlich war die portucalische Krone aber nicht in der Lage ihre
Position durchzusetzen, und mußte im Gegenzug die Loslösung Bragancas
anerkennen.
Hintergrundland zu Bahia, , , , , www.braganca.de.vu
Bei Mailadressen müssen die [bei] durch @ ersetzt werden.
Kurzdaten:
Kurzbeschreibung: Pseudohistorisch, Fantasy, grob Iberischer Hintergrund
Einsteiger gewünscht?: Ja, nach Absprache
Hauptspielgegend:
Kriegszugsgruppe: C
Eine kleine Bitte: Wer auf einem CON einen Charakter aus diesem Land
spielen möchte, sollte vorher die Kontaktperson darüber informieren.
Denn diese haben meistens noch mehr Informationen über das Land -
und es wäre doch schade, wenn man einen Ritter darüber aufklären
müßte, daß in seinem Heimatland nur Schafe und Elfen,
aber keine Menschen leben.