Milea

Der Name

Die ursprünglichen Einwohner nannten das Gebiet um die kleine Kristallmeer Bucht Mäla, die Kolonisatoren die vor ca. 300 Jahren dort hinzogen wandelten den Namen in Milea um. Beide Namen sind heute jedoch in Gebrauch.

Statistik

Einwohner:
ca. 16.000 Kolonisatoren
ca. 5000 Tuska
ca. 2000 Crox, Echsenmenschen
ca 300 Elfen
sowie einige hundert Halblinge im Norden Mileas.

Politische Strukturen

Die Führer der Nation
Mäla wird von 11 Potentaten regiert. Jeder von ihnen herrscht über eine der Provinzen Mälas, bis auf den 11, dieser ist der Fürst über ganz Mäla.
Die Stellung des Potentaten wird wortwörtlich in Gold aufgewogen und je der reichste einer der Provinzen wird der Potentat. Dies kann zu schnellen Wechseln der höchsten Stelle führen. Mit dem jeweiligen Potentaten herrscht normalerweise seine Familie mit, dies führt zu starken wirtschaftlichen Strukturen in der Provinz. Die Idee ist, das dieser Reichtum allen zu gute kommt und sobald sich eine Familie verkalkuliert und eine andere reicher wird, es besser wäre, wenn nun diese die Stellung übernehmen.
Die Stellung des Fürsten ist representativ, er entscheidet lediglich im Kriegsfalle. Dafür genießt er alle Vorzüge des Steuerrechtes sowie des Eigentumrechtes. Er ist der reichste der 11 Potentaten. Er bezieht die Festung in Girdan, die einzige wirkliche Militär Festung Mileas, er hat auch den Oberbefehl über die Marine die dort stationiert ist.
Die Gesetze können nur in Übereinstimmung von drei viertel aller Potentaten bei der jährlichen Versammlung verändert werden. Für die Ausführung ist der Fürst zu ständig.

Wirtschaft:

Milea ist sehr auf den Handel zwischen Norden und Süden fixiert und seine Häfen sind vorallem Handelshäfen. Die wichtigsten Güter Mileas sind Graphit, Kristalle, Gewürze, Erze, Stoffe und hochwertiges Holz. Die Wirtschaft ist für das kleine Land das wichtigste und beherrscht das Alltagsleben komplett. Reichtum wird mit Macht und Spiritualität gleichgesetzt.

Geographie:

Milea befindet sich am Kristallmeer und umschließt in einem Halbmond die Kristallmeer Bucht, auf einer Länge von bis zu 80 meilen bis ins Landesinnere. Das gesamte Land ist zudem von einer Gebirgskette umgeben, dem Nymerischen Gebirge. Der höchste Berg ist der Girden, im äußersten Osten. Dort führen auch Pfade ins weitere Innland.

Der Norden Mileas ist besonders hügelig und von eher kühlerem Klima geprägt, zumindest im Vergleich zum Rest des Landes. Im Nordosten liegt ein großes Sumpfgebiet rund um den Großen Strom Harr. Weiter im Norden jedoch wird der Sumpf zum Dschungel, im Süden eher zu einem gemäßigten Wald, vorallem geprägt durch Tannen.

Der Mittlere Teil Mileas ist vorallem von gemäßigter Natur und mit Mischwäldern bewachsen. Dort liegt der zweit größte Binnenlandgewässer, der Stronsische See. Angrenzend an den See liegen einige größere Wälder, die von mehren Flüssen durchzogen werden. Dort befindet sich der fruchtbarste Boden Mileas.

Der Süden hingegen ist teilweise sehr heiß, besonders im tiefen Süden, wo sich die Anbar Wüste zwischen Gebirge und Küste erstreckt. Die Charis Oase ist der größte See Mileas und liegt in dieser Wüste. Östlich der Spalte liegt die Mileaische Spalte, ein einige Dutzend Meilen langer Riss im Boden von teilweise bis zu 3 Meilen breite.

Kolonisatoren

Unter ihrer Führerin Nymeria kamen vor über 300 Jahren aus verschiedene Ländern der Mittelande Siedler zur kleinen Kristallmeer Bucht und fingen an sich dort niederzulassen.
Zuerst wurde Ald Anbar gegründet. Aufgrund er zahlreichen Ressourcen dieses Landstriches zog es bald bereits tausende von Einwandern an. Mittlerweile hat sich eine junge aufstrebende Händlernation etabliert. Das Land verdient seinen Großteil damit, Waren aus dem Süden nach Norden zu bringen und umgekehrt.
Jedoch auch Erze, Kristallglas und Gewürze wie auch Textilien sind Handelsgüter die aus Milea exportiert werden. Bei den Siedlern hat sich eine ausgesprochene Monetäre Mentalität entwickelt. Das gesamte Gesellschaftliche Leben dreht sich um das Geld. Es wird als Erfüllung des Lebens angesehen möglichst große Reichtümer anzuhäufen. Das junge Land hat schon mehre Konflikte hinter sich.
Zum einem gab es immer wieder Streitigkeiten mit den Tuskas, welche es als unrecht ansahen das ihr Land nun unter Fremden aufgeteilt wurde.

Crox

Die zweite wichtige Rasse Mälas, die Crox Echsenhumanoiden haben ebenfalls soetwas wie einen Potentaten, deshalb wird auch schonmal von 12 Potentaten geredet. Dieser wird jedoch nicht durch Reichtum bestimmt, sondern scheinbar haben die Crox ein Rotationsverfahren entwickelt, welches ihnen erlaubt flexibel für jede Verhandlung einen entsprechenden Vertreter zu entsenden. Über die Crox ist nicht viel bekannt, außer das sie Reichtum jeder Art vollständig ablehnen. Seit dem Jahre 2.99 sind sie auch in den großen Städten Mälas in kleinen Gemeinden sesshaft. Auch wurden schon einige gesehen, wie sie mit Menschen verreisten.
Sie leben natürlicherweise in allen Feuchtgebieten, feste Wohnstrukturen konnten von Menschen bisher aber noch nicht ausgemacht werden. Allgemein werden die Crox aber gut akzepiert. Was ihre Bewegründe sind nach so langer Zeit mit den Menschen zusammenzuleben, die sie vorher immer gemieden haben, ist unbekannt.

Tuskas

Wüstenmenschen, sie gelten als Heiden weil sie dem alten Glauben anhängen. In der Geschichte Mileas wurden sie immer wieder von den Siedlern unterdrückt, haben aber auch immer wieder Rebellionen ausgerufen. In den letzten hundert Jahren haben sich Tuska und Siedler arrangiert.
Sie glauben an alte Götzen, welche das Land von Milea bereits vor Tausende von Jahren beschritten haben sollen. Es gibt einige wenige Orte an denen sie sich sammeln, wie dem Tal von Pjem. An diesen Orten sind tatsächlich uralte Artefakte zu finden. Die Tuskas graben selber an diesen Stellen nach Relikten, sind aber nicht daran interessiert diese weiterzugeben, oder anderen zu erlauben dort selber zu graben.
Tuskas sind gemeinhein sehr eigenwillig, viele sprechen davon das sämtliche Tuskas einen Hitzeschlag haben. Heutzutage finden sich jedoch kaum noch Nomadengruppen in den Wüsten, vielmehr sind die verbliebenen Tuska in die Sumpfregionen abgezogen und haben sich dort niedergelassen. Sie lehnen den Kult des Sshmash als zu jung und zu hitzköpfig ab. Tuska haben gemeinhin ein eher ruhigeres Gemüt und treffen entscheidungen nicht gerne in Eile. Sie haben dafür jedoch ein recht sorgenfreies Leben, wenn es nicht gerade um ihre Kulthandlungen geht, die ihnen absolut heilig sind.

Kontakt:

Andreas Steinberg, deadroth@gmx.de

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Diese Seite wurde geändert am 11.10.2008